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委内瑞拉也是对台湾的一击?


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委内瑞拉也是对台湾的一击?

《法兰克福汇报》发表题为“也是对中国的一击”的分析文章,认为马杜罗被抓,让中国也大感震惊。

 “就在美国发动袭击前几个小时,马杜罗还接见了一个中国代表团。这是这位委内瑞拉领导人在被美军俘虏前的最后一次公开会晤。

到访总统府的是中国驻拉丁美洲和加勒比地区特使邱小琪。会晤的话题除美国的威胁外,还围绕数百项双边协议。中国是委内瑞拉石油的最大买家,已在委内瑞拉基础设施建设方面投资数百亿美元,向委内瑞拉提供武器,并让后者以出口原材料偿还贷款。”

文章接着写道:“北京也对这一突袭感到意外。不清楚的是,邱小琪和他的代表团是否还在委内瑞拉。中国外交部‘对美方悍然对一个主权国家使用武力并对一国总统动手深表震惊’,称 ‘这种霸权行径严重违反国际法’。中国呼吁马杜罗应被立即释放。在此,北京使用的辞令比去年夏天在美国和以色列攻击另一个中国的伙伴国家伊朗之后更为强硬。不过,北京对伊朗和委内瑞拉都没有以行动提供实际的支持。”

文章指出,在与美国的对抗中,南美洲是中国的一个重要势力范围。去年12月,中国发布了一份对拉美关系的战略文件,强调了北京对拉美和加勒比海地区的重视。中国在该地区还有例如秘鲁钱凯港、巴拿马运河码头等重要的战略投资。

“尽管中国仍然是大多数南美国家最大的贸易伙伴,但北京最近在该地区遭受了一些战略挫折。去年,巴拿马退出了‘一带一路’倡议。此外,总部位于香港的长江和记试图出售其在巴拿马运河的股份,但此举目前遭到北京方面的阻止。墨西哥近期则对中国进口商品加征了高额关税。12月底,洪都拉斯选出了一位计划与台湾恢复外交关系的新总统。

在中国社交媒体上,一些广受关注的帖子呼吁,既然特朗普无视国际法,那么美国捉拿马杜罗的做法可以被视作绑架台湾总统的蓝本。然而,中国并不认为台湾能适用国际法而是将其视为内政此外,国际法从来都不是北京的指导原则。北京现在更希望美国会在远离中国的地方卷入另一场纷争。”

美军对委内瑞拉发动“斩首式”打击,引发台湾对解放军效仿的担忧

美国对委内瑞拉领导层发动的“斩首式”行动,已在台湾引发新的安全焦虑。尽管台北方面淡化北京可能采取类似行动的可能性,但外界担忧,中国大陆或将借鉴这一模式,对台湾发动突袭。

这种不安情绪,因解放军上周在台湾周边展开为期两天的军演而进一步加剧。演习部分内容模拟了联合行动,目标是瘫痪政治与军事指挥体系。分析人士指出,这与“斩首行动”的核心要素高度相似。

台湾官员强调,军方已为各种突发状况做好准备,但安全专家警告,随着北京不断强化从演训迅速转入实战的能力,台北不应排除类似情境的可能性。

据报道,美军在委内瑞拉首都发动一场以情报为主导的突袭行动,迅速抓捕委内瑞拉总统尼古拉斯·马杜罗及其妻子,并将两人送往纽约,接受包括“毒品恐怖主义”在内的多项指控审判。

这次震撼性的行动在台湾引发激烈讨论。支持者认为,此举展现了华盛顿在精准打击、情报整合与远程作战方面的无可匹敌实力;警告,可能立危先例,使大国更容易自身利益发动闪电式行、直接推翻他国领导层在台湾官方智库“国防安全研究院”,资深分析员苏紫云指出,北京长期通过渗透与情报搜集,试图掌握台湾领导层动向及指挥体系弱点,台北必须将此视为最高优先事项。

他警告称,解放军“深入研究了美军作战学说,包括在夺取空海优势之前,优先控制电磁频谱的概念”。他补充说,台湾正投资建设更具韧性的通信系统,包括跳频技术、点对点激光通信以及强化卫星通讯,以提升在电子攻击下的持续作战能力。

台湾最大在野党国民党主席程丽文则认为,美国正将战略重心重新聚焦美洲,姿态类似1823年的“门罗主义”,这“可能挤压对其他地区的关注”。

她表示,台湾应依靠政治智慧化解两岸风险,而非将局势推向军事对抗;并呼吁总统赖清德领导的、倾向独立立场的民进党政府,避免她所称的“不负责任的政治冒进”。

(原文)

Die US-Intervention ist auch ein Schlag für China

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/china-und-venezuela-auch-ein-schlag-fuer-peking-accg-110813705.html

Nur Stunden vor dem amerikanischen Angriff empfing ?Nicolás Maduro noch eine chinesische Delegation. Es war das letzte offizielle Treffen des vene?zolanischen Machthabers vor seiner Festsetzung durch US-Kr?fte.

Im Pr?sidentenpalast von Caracas war Qiu Xiaoxi geladen, Pekings Sondergesandter für Lateinamerika und die Karibik. Neben der US-amerikanischen Bedrohung ging es um hunderte bilaterale Abkommen: China ist der gr??te Abnehmer venezolanischen ?ls. Es hat Dutzende Milliarden Dollar in Infrastruktur investiert, Venezuela Waffen geliefert und sich die Kredite über Rohstofflieferungen begleichen lassen.

So pries Maduro nach seinem Treffen mit den Chinesen ?starke Bande der Brüderlichkeit und Freundschaft zwischen China und Venezuela“ und fasste zusammen: ?Eine Beziehung, die die Zeit überdauert!“ Keine sieben Stunden sp?ter griffen die US-Streitkr?fte an.

China ist ?zutiefst schockiert“

Auch Peking ist überrascht worden von dem Angriff. Unklar blieb, ob sich Qiu und seine Delegation sogar noch in Venezuela befinden. Chinas Au?en?ministerium gab sich ?zutiefst schockiert“ über die ?unverhohlene Anwendung von Gewalt durch die USA gegen einen souver?nen Staat“. Solche ?hegemonialen Handlungen der USA ver?letzen in schwerwiegender Weise das V?lkerrecht“, hie? es. Maduro müsse sofort freigelassen werden. Peking verwendete sch?rfere Worte als nach dem amerikanisch-israelischen Angriff gegen das andere chinesische Partnerland Iran im Sommer. Weder Iran noch Venezuela aber stand Peking mit Taten bei.

Südamerika ist für China eine wichtige Einflusszone im Ringen mit den USA. Im Dezember ver?ffentlichte Peking ein Lateinamerika-Strategiepapier, das seine Ambitionen in der US-amerikanischen Nachbarschaft untermauert: ?China ist dem globalen Süden, einschlie?lich Lateinamerika und der Karibik, in guten wie in schlechten Zeiten stets solidarisch zur Seite gestanden“, hei?t es da.

Propagiert wird der Ausbau milit?risch nutzbarer Infrastruktur. Das Papier wirbt für Zusammenarbeit in der Informationstechnologie, der Luft- und Raumfahrt und ermutigt lateinamerikanische L?nder zur Nutzung des chinesischen Beidou-Navigationssatellitensystems. Der ?milit?rische Austausch“ solle ausgeweitet werden.

Passend dazu ver?ffentlichte das chinesische Staatsfernsehen zu Weihnachten ein selten gezeigtes Planspiel der Volksbefreiungsarmee. Darin simulierten die Chinesen Gefechte im Golf von Mexiko vor Kuba und im Karibischen Meer zwischen ?blauen“ und ?roten“ Einheiten.

Das alles aber bleibt weiter rhetorischer Natur. Peking unterh?lt keine ernsthaften milit?rischen F?higkeiten in der Region. Dazu br?uchte es eigene Basen, die China anstrebt, aber nicht hat. Offenbar erzielte auch Chinas an Venezuela geliefertes Flugabwehr-Radarsystem YJ-27 gegen die US-Kr?fte keine Wirkung.

Strategische Rückschl?ge für Peking

Aber Pekings globale Ambitionen bleiben klar. In Peru unterh?lt China den gr??ten Tiefwasserhafen Süd?amerikas. Auch betreibt es Hafenanlagen am Panamakanal. Der wirtschaftliche Schaden in Venezuela scheint für Peking ?verkraftbar, das seinerseits weniger als fünf Prozent seiner ?limporte von dort bezieht und über Drittstaaten und Kleinraffinerien abgewickelt hat.

Zudem sagte Pr?sident Donald Trump zu, dass man weiter ?l an China verkaufe: ?Ich habe ein sehr gutes Verh?ltnis zu Xi (Jinping)“, sagte Trump im Sender Fox. ?Sie werden ?l bekommen.“ Nur eben offenbar vorerst auf amerikanische Rechnung.

Zwar bleibt China gr??ter Handelspartner der meisten südamerikanischen L?nder. Doch musste Peking in der Region jüngst einige strategische Rückschl?ge hinnehmen. Letztes Jahr zog Panama seine Mitgliedschaft an Chinas Seidenstra?en-Initiative zurück.

Zudem versuchte das Hongkonger Konglomerat Hutchison seine Hafenanteile am Panamakanal zu verkaufen, was Peking derzeit blockiert. Mexiko erhebt neuerdings hohe Z?lle auf chinesische Importe. Und Ende Dezember wurde in Honduras ein neuer Pr?sident gew?hlt, der diplomatische Beziehungen zu Taiwan herstellen will.


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